Kinder und Jugendliche zeigen oft anders als Erwachsene, dass es ihnen nicht gut geht – durch ihr Verhalten, ihren Körper, ihren Rückzug oder ihre Wut. Was von außen schwierig wirkt, ist meist ein Versuch, mit etwas zurechtzukommen, das zu groß geworden ist oder sich trotz wechselnder Bedingungen nicht mehr zu ändern scheint.
Wann eine Therapie sinnvoll sein kann
Anlässe gibt es viele: anhaltende Ängste oder Traurigkeit, Belastungen nach schwierigen Erfahrungen, Schwierigkeiten in der Schule oder mit anderen, ein gestörtes Verhältnis zum Essen, große innere Anspannung oder Verhaltensweisen, die zu Hause oder im Umfeld für Sorge sorgen. Wenn Sie als Eltern spüren, dass sich etwas nicht von allein löst, lohnt sich ein Gespräch – und wenn du selbst merkst, dass dir etwas zu viel wird, darfst du dich genauso melden.
Wie eine Behandlung beginnt
Am Anfang steht ein Erstgespräch, in dem wir uns kennenlernen und gemeinsam schauen, worum es geht und was helfen könnte. Darauf folgt eine Phase des genaueren Verstehens – mit Gesprächen und, wo sinnvoll, Fragebögen, die ein klareres Bild ergeben. Erst danach beginnt die eigentliche Therapie, in der wir Schritt für Schritt an dem arbeiten, was Sie und Ihr Kind – oder dich – hierhergeführt hat.
Wo es hilft, beziehe ich Eltern und andere wichtige Bezugspersonen mit ein. Kinder und Jugendliche leben in Beziehungen, und Veränderung gelingt oft leichter, wenn das Umfeld sie mitträgt.
Für wen
Ich behandle Kinder ab etwa vier Jahren, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei Jugendlichen.